1904
Gründung durch Georg Adam Scheid - Rohrerzeugung aus Gußrohren
1927
Übernahme in die "Vereinigte Metallwerke AG, Wien III", Ausbau der Gießerei
1931
Anschluß an die "Berndorfer Metallwarenfabrik Arthur Krupp AG, Berndorf" Einstellung der Blech- und Banderzeugung.
1938
Übernahme durch das reichsdeutsche Unternehmen "Krupp AG Essen". Während des Krieges Erzeugung kriegswichtiger Artikel.
1945
Durch Bombenabwürfe in den letzten Kriegstagen Totalvernichtung der Gießerei. Demontage aller modernen Anlagen und Abtransport der Metallvorräte durch die russische Besatzungsmacht.
1955
Übergabe des Werkes in die öffentliche Verwaltung der Republik Österreich (13.8.1955). Wiederzusammenlegung mit dem Werk Berndorf. Instandsetzung und Bereinigung der Werksanlagen, Wiederanlaufen von Exporten.
1957 - 1985
Zahlreiche Investitionen und Erneuerungen des Werkes.
z. B. Erweiterung der Rohrziehanlage, Verlängerung der Halle III, Pressereihhalle, Bau Sozialgebäude, Bürogebäude, Versandhalle, Bau von 3 Gewog-Wohnanlagen mit 14 Einheiten etc.
1985
Umbenennung des Konzerns von bisher "Vereinigte Metallwerke Ranshofen Berndorf AG" auf nunmehr "AUSTRIA METALL AG".
1987
Offizielle Eröffnung der weltweit modernsten Erzeugungsstraße für Kupferrohre durch Bundesminister Dipl.-Ing. Dr. Streicher. Damit wurde das Konzept TK 86 abgeschlossen und die Produktion in vollem Umfang aufgenommen.
Neustrukturierung des AMAG-Konzerns. Das Metallwerk Amstetten wurde unter dem Namen "buntmetall amstetten GesmbH" ein 100%iger Tochterbetrieb des AMAG-Konzernes.
1989
Im Juni 1989 wurden 50% der buntmetall amstetten GesmbH an die Firma Ghidini verkauft. Im Dezember 1989 gab es eine 100%ige Privatisierung durch Management Buy-out. Rückkauf der Ghidini-Anteile und Übernahme der AMAG-Anteile durch 9 führende Manager unter der Leitung von Ing. Gerhard Eschner. Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG, die buntmetall amstetten GesmbH, die Metallwerk Möllersdorf Handelsgesellschaft mbH und die CAROBRONZE GMBH werden unter der neugegündeten Holding "AUSTRIA BUNTMETALL" zusammengeschlossen.
1990
Mitarbeiter-Beteiligung an der AUSTRIA BUNTMETALL-Gruppe in Form von Gewinnscheinen.
1992
Errichtung einer zusätzlichen Produktionshalle für die Herstellung von dünnwandigen, lagengewickelten Kupferrohren für die Kälte- und Klimatechnik. Gesamtinvestitionsaufwand für Halle 4: 120 Millionen Schilling.
1993
Eröffnung der neuen Kupferrohrproduktionsanlage durch Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky. Produktionsbeginn von dünnwandigen, lagengewickelten Kupferrohren in modernster Fertigungstechnologie. Die Jahresproduktion konnte von 25.000 auf 30.000 Tonnen gesteigert werden.
1994
Die Produktion für dünnwandige Kupferrohre läuft auf Hochtouren.
1995
Sanierung des Werksbades in Zusammenarbeit mit der Belegschaft
1996
Errichtung einer neuen Versand- und Lagerhalle mit modernster Hochregal-Lagertechnik. Beschlußfassung zum weiteren Ausbau der 1992 begonnenen LWC - Industrierohrfertigung.
1997
1998
Bau eines neuen Bürogebäudes (GF, Verwaltung, Werbung, Verkauf, EDV)
1999
2000
Installation einer neuen Ziehanlage in der Halle III für die Fertigung von halbharten Cu-Installationsrohren. Investitionsvolumen: 16 Millionen Schilling
2001
Installation eines dritten Doppelspulers Bauart Schumag zur Fertigung von Industrierohren in lagengewickelten Rohren. Endausbau der Regalanlage in der Lagerhalle VI mit einem verfahrbaren Regalsystem, um platzsparend Lagerungen durchzuführen.
2002
2003
2004
2005
2006
2007
Baubeginn CONFORM Halle
2008
Neubau Portiersgebäude
Der Zufahrtsbereich bei buntmetall wurde neu adaptiert und gleichzeitig das alte Bürogebäude abgerissen. Es entstand ein modernes “Tor zur Kupferwelt” in Amstetten”. Eine komplette Neugestaltung des Zufahrtbereiches wurde mit dem Abriss des alten Bürogebäudes erreicht. Das Portiersgebäude wurde neu errichtet, eine Schranke installiert, die Brücken-waage für Lkw’s verlängert und modernisiert und ein großzügiger Parkplatz für die Firmenfahrzeuge gebaut. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 300.000,-- Euro.