Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG entstand im Jahr 1961 durch die Fusion der Enzesfelder Metallwerke AG und der Carowerk GmbH.
| 1905 | A. Keller errichtet am heutigen Standort ein Unternehmen zur fabrikmäßigen Herstellung von Guß- und Walzfabrikaten und Metallwaren aller Art. |
| 1908 | Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt |
| 1. Weltkrieg | Erweiterung bis zu einem Beschäftigtenstand von 11.000; nach dem Kriegsende totaler Zusammenbruch. |
| 1922 | neue Bezeichnung Enzesfelder Metallwerke AG |
| 1939 | Erwerb von 85% der Aktien durch Fa. Gebr. Böhler & Co. Ausbau der Fertigung und Errichtung eines der größten Leichtmetallwerke Europas (17.000 Beschäftigte) |
| 1944 | Das Werk wird durch eine Explosion zum Großteil vernichtet. Hochwasserkatastrophe im Juni 1944. |
| 1945 - 1955 | USIA Verwaltung (Verwaltung durch sowjetische Besatzungsmacht) |
| ab 1955 | Teil der Verstaatlichten Industrie |
| 1920 - 1930 | Gründung des Röhrenwerkes "Caro Ges.m.b.H." Der dort tätige Georg Bühler entwickelt ein Verfahren, durch welches Vormaterial für diverse Gleitlagermaterialien in Form von dünnwandigen Bronzerohren mit einem Höchstmaß an Gleichmäßigkeit, Homogenität und Verarbeitbarkeit rationell hergestellt werden kann. |
| 1926 | Aufbauend auf diesem Verfahren gelingt die Herstellung eines Vorläufers der heutigen "Carobronze". Das Material wurde und wird unter anderem für Gleitlager im Höchstleistungsbereich eingesetzt. Die Carobronze nimmt auch heute noch eine herausragende Stellung unter den Gleitlagerwerkstoffen ein. Sie ist damit nach wie vor ein wesentliches Standbein des Unternehmens. |
| 1928 | Eintragung des Namens "Caro" als Warenzeichen. |
| 1961 | Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG entsteht durch die Fusion der Enzesfelder Metallwerke AG und der Carowerk GmbH. Eigentümer: 60% Steyr Daimler Puch, 40% Böhler |
| 1980 | Übernahme von 95% der Anteile durch die AUSTRIA METALL AG , 5% durch die ÖIAG. (Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf) |
| 1981 | Stilllegung des Walzwerkes und Ausbau der Zentralgießerei. |
| 1989 | Privatisierung der österreichischen Buntmetallindustrie durch ein Management-Buy-out. Zusammenschluß mit buntmetall amstetten unter der AUSTRIA BUNTMETALL AG als Holding zur bedeutendsten österreichischen Buntmetallgruppe. |
| 1990 - 1999 | Umfangreiche Investitionen in die Gießerei und die mechanische Fertigung. Erweiterung des Unternehmensspektrums um den Geschäftsbereich Eisenbahntechnik. |
| 1999 | Die Wieland AG erwirbt die Mehrheit an der Austria Buntmetall Gruppe. Das Unternehmen wird dadurch Teil der Wieland Gruppe. |
| 2000 - 2003 | Kooperationen mit den führenden Wälzlagerherstellern in Europa ermöglichen den weitreichenden Ausbau der Wälzlagerkäfigfertigung. Durch die Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen und Investitionen von 14 Mio € wird ein zusätzlicher Umsatz von über 10 Mio € erwirtschaftet. |
| 2004 | Vollbetrieb Käfigfertigung |
| 2005 | 100 jähriges Jubiläum |
| 2006 | Einstellung der Reinkupferbolzenproduktion am Standort. Inbetriebnahme einer WSS-Anlage zur Herstellung von Käfigdeckeln. |
| 2007 - 2008 | Umfangreiche Investitionen in die Gießerei, Anlagenerneuerung und Erweiterung für die Herstellung von hochwertigen Kupferspeziallegierungen. |
| 2008 | Inbetriebnahme speziell entwickelter Fräsmaschinen für die Produktion von Wälzlagerkäfigen |
| 2009 | Die Eisenbahntechnik wird mit ihrer Weichenrollvorrichtung AUSTROROLL® Hauptlieferant bei der Deutschen Bahn. |
| 2009 - 2010 | Verschmelzung der Enzesfeld-Caro Metallwerke AG mit der buntmetall amstetten GmbH. Neuer Firmenname ist buntmetall amstetten GmbH mit Hauptsitz in Amstetten. |