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Druckversion vom: 17.05.2012
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http://www.buntmetall.at/internet/content/bmae/de/firmeninfo/geschichte/geschichteenzesfeldcaro.jsp

Chronik Werk Enzesfeld-Caro

Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG entstand im Jahr 1961 durch die Fusion der Enzesfelder Metallwerke AG und der Carowerk GmbH.

Geschichte Enzesfelder Metallwerke AG

Geschichte Carowerk GmbH

Geschichte Enzesfeld-Caro Metallwerke AG

Enzesfelder Metallwerke AG, Enzesfeld

1905 A. Keller errichtet am heutigen Standort ein Unternehmen zur fabrikmäßigen Herstellung
von Guß- und Walzfabrikaten und Metallwaren aller Art.
1908 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt
1. Weltkrieg Erweiterung bis zu einem Beschäftigtenstand von 11.000; nach dem Kriegsende totaler Zusammenbruch.
1922 neue Bezeichnung Enzesfelder Metallwerke AG
1939 Erwerb von 85% der Aktien durch Fa. Gebr. Böhler & Co. Ausbau der Fertigung und Errichtung eines der größten Leichtmetallwerke Europas (17.000 Beschäftigte)
1944 Das Werk wird durch eine Explosion zum Großteil vernichtet. Hochwasserkatastrophe im Juni 1944.
1945 - 1955 USIA Verwaltung (Verwaltung durch sowjetische Besatzungsmacht)
ab 1955 Teil der Verstaatlichten Industrie

Carowerk GmbH, Wien

1920 - 1930 Gründung des Röhrenwerkes "Caro Ges.m.b.H."
Der dort tätige Georg Bühler entwickelt ein Verfahren, durch welches Vormaterial für diverse Gleitlagermaterialien in Form von dünnwandigen Bronzerohren mit einem Höchstmaß an Gleichmäßigkeit, Homogenität und Verarbeitbarkeit rationell hergestellt werden kann.
1926 Aufbauend auf diesem Verfahren gelingt die Herstellung eines Vorläufers der heutigen "Carobronze". Das Material wurde und wird unter anderem für Gleitlager im Höchstleistungsbereich eingesetzt.
Die Carobronze nimmt auch heute noch eine herausragende Stellung unter den Gleitlagerwerkstoffen ein. Sie ist damit nach wie vor ein wesentliches Standbein des Unternehmens.
1928 Eintragung des Namens "Caro" als Warenzeichen.

Enzesfeld-Caro Metallwerke AG

1961 Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG entsteht durch die Fusion der Enzesfelder Metallwerke AG und der Carowerk GmbH. Eigentümer: 60% Steyr Daimler Puch, 40% Böhler
1980 Übernahme von 95% der Anteile durch die AUSTRIA METALL AG , 5% durch die ÖIAG. (Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf)
1981 Stilllegung des Walzwerkes und Ausbau der Zentralgießerei.
1989 Privatisierung der österreichischen Buntmetallindustrie durch ein Management-Buy-out. Zusammenschluß mit buntmetall amstetten unter der AUSTRIA BUNTMETALL AG als Holding zur bedeutendsten österreichischen Buntmetallgruppe.
1990 - 1999 Umfangreiche Investitionen in die Gießerei und die mechanische Fertigung. Erweiterung des Unternehmensspektrums um den Geschäftsbereich Eisenbahntechnik.
1999 Die Wieland AG erwirbt die Mehrheit an der Austria Buntmetall Gruppe. Das Unternehmen wird dadurch Teil der Wieland Gruppe.
2000 - 2003 Kooperationen mit den führenden Wälzlagerherstellern in Europa ermöglichen den weitreichenden Ausbau der Wälzlagerkäfigfertigung. Durch die Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen und Investitionen von 14 Mio € wird ein zusätzlicher Umsatz von über 10 Mio € erwirtschaftet.
2004 Vollbetrieb Käfigfertigung
2005 100 jähriges Jubiläum
2006 Einstellung der Reinkupferbolzenproduktion am Standort.
Inbetriebnahme einer WSS-Anlage zur Herstellung von Käfigdeckeln.
2007 - 2008 Umfangreiche Investitionen in die Gießerei, Anlagenerneuerung und Erweiterung für die Herstellung von hochwertigen Kupferspeziallegierungen.
2008 Inbetriebnahme speziell entwickelter Fräsmaschinen für die Produktion von Wälzlagerkäfigen
2009 Die Eisenbahntechnik wird mit ihrer Weichenrollvorrichtung AUSTROROLL® Hauptlieferant bei der Deutschen Bahn.
2009 - 2010 Verschmelzung der Enzesfeld-Caro Metallwerke AG mit der buntmetall amstetten GmbH. Neuer Firmenname ist buntmetall amstetten GmbH mit Hauptsitz in Amstetten.